Aktuelle Programmhinweise!

Ich habe gerade festgestellt, dass heute um 20.15 Uhr im ARD der Fernsehfilm „Mein Mann, der Trinker“ läuft.

Öffentlich
03. September 2008
Aktuelle Programmhinweise!

Ich habe gerade festgestellt, dass heute (03.09.08) um 20.15 Uhr im ARD der Fernsehfilm „Mein Mann, der Trinker“ läuft. Ich kenne den Film nicht, weiß also nicht, ob er sehenswert ist oder Schund.

Bei der Gelegenheit kam mir aber die Idee, dass wir ja hier in diesem Thread aktuelle Programmhinweise zum Thema posten könnten. Also, wer was weiß: rein damit!

Zum Film heute:

"Annemarie Wohlstedt hat sich und ihren Mann Ludwig stets als glückliches und krisenfestes Paar empfunden. Doch nun mehren sich die Anzeichen, dass Ludwig ein massives Alkoholproblem hat, das er lange Zeit vor ihr und seinen Studenten versteckte. Gegen seinen Willen nimmt sie den Kampf mit der Sucht ihres Mannes auf. Dabei kann sie auch der Frage nicht ausweichen, welchen Schmerz Ludwig mit dem Alkohol betäubt ..."

Deutschland 2008 – Produktion des SWR
Regie: Bodo Fürneisen
Mit: Robert Atzorn, Franziska Walser, Sonja Baum, Imogen Kogge, Ulrich Wiggers, Peter Lerchbaumer, Birgit Koch
03. September 2008
Hallo Havarie

was ich schon fragwürdig finde, ist die Formulierung, "sie nimmt den Kampf mit der Sucht ihres Mannes auf"

Das suggeriert, dass Angehörige im Kampf gegen die Sucht eine Chance haben. Interessant wäre zu erfahren, was gemeint ist.

Ich habe die Erfahrung gemacht, nicht die geringste Chance zu haben bie der Scuhtbekämpfung eines anderen. Bei meinem Mann hatte ich keine einzige, ich habe mich dabei kaputt gemacht.

Ich werde ihn mir ansehen und mal schaun.

lieben Gruss an dich

Gabi
03. September 2008
@danette

Das suggeriert, dass Angehörige im Kampf gegen die Sucht eine Chance haben. Interessant wäre zu erfahren, was gemeint ist.

Na ja- man muß den Programm-machern vielleicht zugute halten, daß ein schlagkräftiger Titel in allererster Linie mal Interesse weckt ...

Die Formulierung ist sicher nicht optimal, man darf aber auch nicht leugnen, daß der Partner durchaus auch einen gehörigen Anteil am Gelingen beitragen kann. Und ebenso am Scheitern!

Empathie, Echtheit, positives Bestärken und Motivation sind keine Zauberworte oder leere Worthülsen.
Der Betroffene muß sich letztlich selbst helfen (wollen)- positive Impulse fallen aber durchaus nicht immer auf unfruchtbaren Boden.

Grüße
Marc

PS: @Havarie- gute Idee mit den Programmhinweisen *top* !
03. September 2008

Ich habe vor kurzem eine Ankündigung dieses Films gesehen und ein paar Ausschnitte. Aus diesen konnte ich entnehmen, dass es die Partnerin des "Trinkers" ist, die das Thema zuerst in klare Worte fasst, als er noch tapfer am Wegleugnen und Nichtwahrhabenwollen ist. Auch das ist ja ein Beitrag, den der Partner eines Betroffenen leisten kann. Vielleicht daher auch die Aufmachung...

Wenn ich rechtzeitig mein Arbeitspensum schaffe, werde ich mir den Film ansehen!
Liebe Grüße an alle,
sunset
03. September 2008
Sir_Marc

die Idee finde ich auch super...

das hört sich so an, als ob ich hier einen negativen Impuls geb. Nein das wollte ich nicht.

klar sind positive Impulse wichtig und auch unterstützend.

Aber doch nur dann, wenn der "Süchtige" den Entschluss gefasst hat, gegen die Sucht zu kämpfen.

Ansonsten ist mal als Aussenstehender doch ehrlicherweise eher verloren mit irgendwelchen Kämpfen dagegen, oder?.
03. September 2008
@danette

Aber doch nur dann, wenn der "Süchtige" den Entschluss gefasst hat, gegen die Sucht zu kämpfen.

Klar, logisch! Da hast du vollkommen recht, und es kommt auch nicht so rüber, als ob du einen negativen Impuls gegeben hättest.

Folgendes:

Aus diesen konnte ich entnehmen, dass es die Partnerin des "Trinkers" ist, die das Thema zuerst in klare Worte fasst, als er noch tapfer am Wegleugnen und Nichtwahrhabenwollen ist. Auch das ist ja ein Beitrag, den der Partner eines Betroffenen leisten kann. Vielleicht daher auch die Aufmachung...

... ist aber eben auch wichtig- und richtig!
Nichts bis zum Gehtnichtmehr totschweigen, sondern das Kind auch beim Namen nennen.
Ein großes und sensibles Feld ...

Grüße
Marc
04. September 2008
Nächster Termin ....

Montag, 08.09.2008, 22.30 Uhr, ORF2 (wer immer das empfängt):

*pfeil* Kulturmontag mit art.genossen

"Die Sexsucht im Internet hat schon viele Existenzen zerstört. 'art.genossen' begleitet anlässlich der 'Ars Electronica' einige Menschen, die durch Cybersex alles verloren haben: ihren Beruf, ihre Familie, ihre Zukunft."
04. September 2008
Noch 'n kleiner ...

Nachtrag zum gestrigen Film "Mein Mann, der Trinker", den Havarie dankenswerterweise angekündigt hat.
Ich fand ihn in der Darstellung und vom Schauspielerischen her sehr gut.
Was ich nicht wußte und heute morgen in focus.online las, ist der bemerkenswerte Umstand, daß der Hauptdarsteller Robert Atzorn tatsächlich selbst jahrelang mit diesem Problem zu kämpfen hat(te)!

Beste Grüße
Marc
04. September 2008

Ja,hab' den Film auch gesehen und fand den Hauptdarsteller überzeugend

Schön,dass es jetzt eine "Programmvorschau" gibt,eine nette idee!!!




Liebe Grüsse


rose *blume*
04. September 2008

ich konnte ihn aus zeitlichen Gründen nicht sehen.

Hätte gern von euch mehr darüber gelesen.


Sugilith
05. September 2008
Zufall?

Habe den Rest des Films gesehen und fand die Darstellung auch sehr realitätsnah.
Wie der Zufall es will, gab es heute Vormittag im Radio (SWR1) in "Leute heute" ein Interview mit einer Frau, die lange Jahre mit einem alkoholkranken Mann verheiratet war und viel zu spät erst die Kraft gefunden hat, sich zu trennen, um gut für sich und ihre Kinder zu sorgen. Zu diesem Thema - vor allem auch unter dem Aspekt ihrer eigenen Co-Abhängigkeit - hat sie ein Buch geschrieben. Den Titel kenne ich nicht, aber ihr Name war Viktoria Tapp.
Das Thema Sucht/Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit scheint in unserer Gesellschaft sehr weit verbreitet zu sein. Fast ein Wunder, dass es noch immer so tabubehaftet ist.
Euch allen ein schönes Wochenende! *gg*
15. Februar 2009
Spiegel-TV/ Special

Freitag, 20. Februar

22.50h, VOX

Kurze Zusammenfassung:
'Mein Kind ist süchtig!' - Jugend zwischen Drogen und Therapie
Die Zahlen sind alarmierend: Das Durchschnittsalter beim ersten Alkoholkonsum liegt bei knapp zwölf Jahren. Die Hälfte aller Minderjährigen mit diagnostizierter Alkoholvergiftung ist jünger als 16.......<<..>>...SPIEGEL TV Thema hat junge Menschen mehrere Wochen bei ihrem Kampf gegen die Sucht begleitet und mit Eltern, Betreuern und Ärzten gesprochen
17. März 2009
Heute

17.03.2009 - 23:05 Uhr

SPIEGEL TV Extra, VOX


Freiwillig in den Hungertod? - Magersucht und ihre Folgen

Die Essgewohnheiten der Deutschen sind sehr unterschiedlich, manchmal stellen sie sogar ein Problem dar: Einige sollen essen, können aber nicht, manche wollen essen und dürfen nicht und andere müssen essen, obwohl sie nicht mögen. Für alle gilt: Nahrungsaufnahme ist die Grundvoraussetzung zum Überleben. Mehr als 100.000 Mädchen und Frauen in Deutschland leiden unter der täglichen Nahrungszufuhr. Essbares zu sich zu nehmen bereitet ihnen Höllenqualen. Magersüchtige malträtieren Leib und Seele mit extremem Hungern. Als Melissa das erste Mal in die Klinik kommt, wiegt ihr ausgemergelter Körper nur noch 37 Kilo. Nach Wochen der Besserung folgen wieder lange Hungerperioden. Heute ist Melissas Gewicht wieder stabil, sie lebt zu Hause. Die 18-jährige Nevena litt als Kind an Übergewicht. Mit 13 Jahren wog sie 85 Kilo und wurde von ihren Mitschülern gehänselt. Innerhalb von 18 Monaten hungerte sich die Schülerin um 30 Kilo runter. Heute ist Nevena auf dem besten Wege, den Teufelskreis zu durchbrechen. SPIEGEL TV Extra hat Betroffene über zwei Jahre begleitet und zeigt ihren Kampf gegen die Krankheit.
(Quelle: vox.de)
25. März 2009
Heute, Mittwoch 25. März 2009 (Alkohol)

22:10 - 23:40 Uhr, WDR

"Sehnsucht"
Beziehungsdrama, D 2003

Text aus meiner TV-Zeitung:
Nach einem Sportunfall verliebt sich die Psychologiestudentin Lisa (Katharina Schüttler) in den Chirurgen Alexander (Misel Maticevic) und beginnt mit ihm eine leidenschaftliche Affäre. Doch bald wird ihr klar, dass Alexander Alkoholiker ist.
...Lisa will ihm beim Entzug helfen - und gerät an ihre Grenzen.

Vor Kurzem habe ich den Film auf einem anderen Sender gesehen,
zeitweise hat mich die hysterische Art von "Lisa" gestört, wenn ich mich recht erinnere, und ich fand manches etwas seltsam, das Verhalten beider Hauptdarsteller, aber... insgesamt doch interessant.
06. August 2009
Jacob´s ladder

zugegebenermaßen nicht ganz so passend, aber sooo unpassend auch wieder nicht, zumal sogenannte "Flashbacks" bei Drogensüchtigen, seien sie freiwillig oder unfreiwillig reingerutscht sein, bekannt sind.

3SAT, 22.25h, heute, Donnerstag, 6.August 2009

Zusammenfassung Wikipedia:
Links nur für Mitglieder

Und hier ein Buchtipp zum Thema:
"Camp concentration" von Mr. Thomas Michael Disch

Die Novelle wurde als Science-Fiction deklariert. Insider behaupteten, daß es durchaus gang und gäbe war, Soldaten mit Drogen vollzupumpen um sie "willig" zu machen.

Heute, einige Jahre später, wissen wir wohl, das es tatsächlich Usus war (und immer noch ist ?).

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