![]() | 17. Oktober 2011 Rückfall Hat jemand Erfahrungen mit punktuellem Rückfall " Auch eine Frage von mir; was kann man von seinem Partner an Unterstützung verlangen ? Kann das überhaupt geleistet werden ? Wie sollte der Partner in die Rückfallprävention einbezogen werden " |
![]() | 17. Oktober 2011 punktueller Rückfall ??? Sorry, ich denke Rückfall ist Rückfall. Und ich glaube dies sollte man sich eingestehen, statt die Grenzen zu verwischen und von punktuellem Rückfall zu "träumen". Den Partner kann man immer einbeziehen, aber man kann es nicht verlangen, denke ich. Der Partner kann auch nur flankierend tätig werden. Das Suchtproblem angehen kann man nur selbst. Klingt hart, ich weiß. Doch Sucht ist auch hart und mit Ausweichen ist nichts getan. Viel Kraft für Dich, alles Gute und einen Sack voll Erfolg für Dich. |
![]() | 17. Oktober 2011 Danke DarkValley Ich musste ernsthaft nachdenken, was bitte als punktueller Rückfall zu sehen sein sollte... Bezüglich dem Partner und der Präventivmaßnahme...hier fällt mir am besten Al-Anon ein, welche für die Mitbetroffenen von Alkoholikern da sind. Ich habe das mit meiner Frau, die ebenfalls betroffene ist, so weit abgesprochen, dass wenn der eine oder die andere einen Rückfall baut als erstes Freunde von AA angebimmelt werden und dann mit diesen weitere Überlegungen angestrengt werden wie z.B. Entzugsklinik oder ähnliches. Besonders der rege Kontakt mit einer festen Gruppe der Selbsthilfegruppen ist schon ein gutes Gerüst wenn mal wieder alles bricht. Das beste Gerüst ist aber immer.....das erste Glas stehen lassen!!! HiN |
![]() | 17. Oktober 2011 Rückfall ddanke, ich werde diese woche beim kreuzbund einlaufen. honeypussy |
![]() | 18. Oktober 2011 Punktueller Rückfall Was für eine Konstruktion. Ich falle punktuell zurück und kann das im Nachhinein über eine Glättungsfunktion eliminieren. So bescheissen sich viel Statistiker. Es wäre also nix passiert. Es war ja punktuell. Wieviele punktuelle Rückfälle brauchts um als ein richtiger gewertet zu werden? Da muss ich gar nicht drüber nachdenken. Ein Rückfall ist und bleibt ein Rückfall, egal wie lange er dauert. Einen Tag, eine Woche oder ein Jahr. LG Bernd |
![]() | 18. Oktober 2011 Ein Rückfall ist und bleibt ein Rückfall, egal wie lange er dauert. Einen Tag, eine Woche oder ein Jahr. Veto! In meinen Augen ist das nicht so!!! Sicherlich sind wir uns einig, dass jeder Rückfall ein Rückfall ist, aber es macht sicherlich einen gewaltigen Unterschied, ob ich einen Abend - wieder - trinke (o. ä.) oder gleich ein Jahr anhänge!! Ich baute meinen Rückfall nach 10 Monaten mit zwei Flaschen Wein. Eigentlich hatte ich mir mehr vorgenommen, aber nach der ersten Nacht, dem gewaltigen Kater am nächsten Morgen, dem Geruch meiner Ausdünstungen wusste ich: Es führt kein Weg zurück. Und es war m. E. einiges leichter, an meine Abstinenz der 10 Monate zuvor anzuknüpfen, als hätte ich mich ein Jahr wieder tief in den Sumpf gestürzt!! Zum eigentlichen Thema, zur Frage, wie unterstützend ein Partner sein kann. 1. Glaube ich kaum, dass man Unterstützung VERLANGEN kann. Ein verständnisvoller Partner wird sie vielleicht schenken, wenn er nicht das Gefühl hat, immer und immer wieder mit den gleichen Ausflüchten und Ausreden konfrontiert zu sein, sondern spürt und sieht, dass insgesamt etwas passiert, eine Entwicklung stattfindet und ernsthaft nach Lösungen gesucht wird. 2. Ich denke schon, dass Unterstützung geleistet werden kann, wenn der Partner die Nerven und die Geduld noch nicht verloren hat. 3. Ich weiß nicht, wie der Partner in die Rückfallprävention einbezogen werden könnte. Meines Erachtens ist das schwierig. Vielleicht könnte man einen Deal machen, dass der Partner unbedingt kontaktiert werden muss, bevor man erneut zum Suchtmittel greift. Dieser könnte dann an andere Notfallpakete erinnern. In einer mir bekannten Konstellation merkt sie schon vor ihm, wenn er in naher Zukunft wieder rückfällig wird. Es gibt bestimmte Anzeichen. Vielleicht könnte man in wachen Zustand diese Symptome gemeinsam auseinanderfummeln und entsprechende Notfallmaßnahmen besprechen. Allerdings ist es oft so, dass das Programm schon läuft und kaum mehr zu stoppen ist, wenn der innere Entschluss gefallen ist. Herzliche Grüße und Bärenpower wünscht Michaela |
![]() | 18. Oktober 2011 Bedingt Veto! In meinen Augen ist das nicht so!!! Sicherlich sind wir uns einig, dass jeder Rückfall ein Rückfall ist, aber es macht sicherlich einen gewaltigen Unterschied, ob ich einen Abend - wieder - trinke (o. ä.) oder gleich ein Jahr anhänge!! Dacore, da stimme ich Dir zu. Die Auswirkungen nach einem Tag sind ganz anders, als nach längerer Zeit. Trotzdem erlebe ich eine Verhamlosung, wenn es halt nur kurz war. Das Argument, es waren nur 10 Monate hab ich auch schön als Begründung für einen kurzen Rückfall gehört. Ein Rückfall ist und bleibt ein Rückfall |